Online braucht andere Regeln

In Pandemie-Zeiten fällt, wie wir jetzt alle sehen, der direkte, persönliche Kontakt aus.
Die Nutzung von Online-Werkzeugen als Ersatz für persönliche Interaktion ist naheliegend. Doch erfordert die Nutzung von Online-Werkzeugen auch eine Anpassung des bisher Gewohnten von uns:

  • Technik funktioniert nicht immer: Hier müssen wir Toleranz haben und mit erweiterten Antwortzeiten rechnen
  • Voraussetzungen sind andere: Wir brauchen die notwendigen technischen Hilfsmittel (wie z.B. Headset um gut verstanden zu werden) und organisatorische Voraussetzungen (wie z.B. Internetzugang von zu Hause), um erfolgreich arbeiten zu können
  • Die Wahrnehmung ist anders: Bei persönlichen Treffen wird eine Wartezeit von 2 Minuten viel kürzer warhgenommen als bei einem Online-Meeting. Also hier auf Pünktlichkeit achten
  • Die Formen sind andere: Uns fehlen physische Hilfsmittel wie Pinnwände, Flipcharts, Karten, Kleber, etc.. hier gibt es Online-Alternativen, deren Einsatz sinnvoll und notwendig ist, aber deren Handhabung und Nutzung bekannt sein müssen (wie z.B. Online-Boards, virtuelle Räume, ...)
  • Es gibt neue Rollen: Bein Online-Meetings und vor allem -Workshops gibt es neue Rollen, die es auszufüllen und zu definieren gilt. So kann es Kollegen geben, die das Board bedienen, die andere Kollegen im direkten Chat darauf hinweisen das Mikrofon stummzuschalten, den Screen bedienen, etc.

Damit alles funktioniert, sollten die Regeln vorher allen Teilnehmern transparent gemacht werden. Folgendes Video von Stefan Schulze, Raiffeisen Schweiz, zeigt humoristisch, wie dies gut gelingen kann:

Veröffentlicht in Projektmanagement Blog.

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